Praxis-Buch „Segnen“
Ob im Gottesdienst, im Familienkreis oder im Gespräch mit Einzelnen – Gott will durch uns Menschen segnen. Das Praxis-Buch „Segnen“ zeigt dir, wie du ganz konkret im Alltag und in der Gemeindearbeit zum Kanal für Gottes Handeln werden kannst. Es bietet dir verständliche Impulse, persönliche Erfahrungen und ein solides biblisches Fundament.
Du bekommst Antworten auf Fragen wie:
- Wie kann ich Gottes Kraft im Alltag erfahren und weitergeben?
- Wer darf eigentlich segnen?
- Was braucht es dazu?
Das Buch macht Mut, Segnen nicht nur als liturgischen Akt zu verstehen, sondern sich im Segnen einzuklinken in das, was Gott tun will.
So kannst du das Buch für dich nutzen:
- Im Alltag: Viele Menschen sind offen für einen Segen – sie spüren, dass er ihnen guttut und nichts Komisches dabei ist. Das Buch zeigt, wie du beim Segnen zu Gottes Werkzeug werden kannst, ganz natürlich und mitten im Alltag. Lerne zu erwarten, dass Gottes Kraft durch dich Menschen anrührt – in sanfter Zuwendung aber auch im Zuspruch von Befreiung oder Heilung.
In deiner Leitungsverantwortung: Du bekommst konkrete Anleitungen, wie du eine Kultur des Segnens in der eigenen Gemeinde entfalten kannst. Ermutige dein Team dazu, ganz unkompliziert den Segen Gottes weiterzugeben – sei es in der Familie, unter Freunden oder im Gespräch mit kirchenfernen Menschen.
In der Begleitung: Das Buch hilft dir, in Gesprächen, Besuchen oder Krisensituationen einfühlsam und ermutigend zu segnen – ohne Übergriffigkeit, aber mit Tiefe.
Dieses Praxis-Buch ist das erste Heft einer neuen Reihe, herausgegeben von einem ökumenischen Redaktionsteam: Gleich vier charismatische Bewegungen bündeln hier ihre Kompetenzen, mit dabei ist auch unsere GGE im BEFG.
Praxis-Buch „Segnen“
100 Seiten, Paperback: 14 Euro zzgl. Versandkosten
Paketpreise für Gemeinden (ab 10 Ex.): 10 Euro zzgl. Versandkosten
Erlebt: Segnen im Alltag (von Hartmut Grüger)
Drei junge Männer kommen an unseren Stand. ,,Könnt ihr für einen von uns ,hörend beten‘?“ – ,,Tut uns leid, wir bauen gerade ab. Die Tagung ist vorbei. Wir haben keine Zeit.“ – ,,Es wäre aber sehr wichtig für ihn.“ – ,,Es geht nicht.“ – ,,Aber die bittende Witwe wurde sogar vom ungerechten Richter erhört. Gott erhört inständiges Bitten auch … “ (Lk 18). – ,,Na gut, kommt. Wir gehen mal kurz in die Ecke da.“
Wir beten um Gottes Reden. Hören in der Stille, ob Gott Eindrücke gibt. Dann wird mitgeteilt, was wir als Reden Gottes wahrgenommen haben. Nach den ersten Sätzen kommen dem jungen Mann die Tränen. Gott hat zu ihm gesprochen …
Schon seit unserer Gründung 2003 sind wir als Geistliche Gemeindeerneuerung mit einem Stand beim Bundesrat vertreten, dem Treffen der Abgeordneten aus den BEFG-Gemeinden. Parallel fingen wir an, ,,Hörendes Beten“ für die Abgeordneten und Gäste des Bundesrates anzubieten. Damit wollen wir Möglichkeiten schaffen, Gott persönlich zu begegnen und zu sich reden zu lassen. Wo es viele, manchmal auch heftige Diskussionen gibt, soll unser Angebot Raum geben, um vor Gott zur Ruhe zu kommen und sich von ihm beschenken zu lassen. Besonders das „Hörende Gebet“ ist immer mehr in Anspruch genommen worden. Zuletzt so häufig, dass unsere Teams und die angebotenen Zeiten in den Stille-Räumen nicht mehr ausreichten.
Es kamen auch zwischendurch Leute an den Stand und wollten gesegnet werden, teilweise mitten im Tagungstrubel – oder die Standbetreuer gingen mit der Person mal eben vor die Tür, wo eine Treppe in den Hinterhof führt. Gott redete auch auf der Treppe, auf der noch andere saßen, um Pause zu machen und die Sonne zu genießen. Christinnen suchten Unterstützung für Entscheidungen oder wollten ermutigt werden.
Mit dem Segnungsgebet und im Hören auf Gott wollen wir ein Segen sein in unserer Kirche und für sie. Wenn es passt, bringen wir uns auch in theologische Diskussionen ein (zur Bedeutung des Kreuzestodes Jesu beispielsweise mit dem von Frauke Bielefeldt herausgegebenen Buch „Die Kraft des Kreuzes“) und konfrontieren Standpunkte, die wir nicht teilen können.
Gleichzeitig ruft uns Gott, Mitchristen und Verantwortliche in unserer Kirche zu segnen, damit sie mit der Erfahrung, dass Gott in ihr Leben hineingesprochen hat, weiter mutig Gemeinde gestalten können. Wo die Strukturen in unserer Kirche verändert werden (,,Unser Bund 25″), wirken wir aktiv mit, beten gleichzeitig für die Arbeitsgruppen und segnen sie. Wir hören auf Impulse des Heiligen Geistes und geben diese Eindrücke weiter, was die Verantwortlichen gern entgegennehmen. Gottes Wille soll sich durchsetzen. Das fördern wir am besten, indem wir die Diskutierenden segnen, damit sie von Gottes Geist geleitete Entscheidungen treffen können.
Hartmut Grüger ist Pastor der Kreuzkirche Remels (bei Oldenburg) und Mitglied des Leitungskreises der Geistlichen Gemeindeerneuerung BEFG
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